Freitag, 22. November 2013

Der Mensch und die Wissenschaftlich-Technologische Revolution

Doch, doch, wir arbeiten hier auch, ziemlich viel sogar.
Diese Bilder von V. Tereschtschenko aus einem sowjetischen Buch von 1972 möchte ich euch nicht vorenthalten, finde sie wirklich prima! Es geht wie gesagt um die Stellung des Menschen in der "Wissenschaftlich-Technologischen Revolution" (WTR) - ein stehender Begriff und die gemeinsame Basis des sozialistisch-kapitalistischen Systemwettbewerbs seit den 1960er Jahren.

Die WTR erschliesst neue menschliche Arbeitsgebiete: Vom Acker ins All.
Im Kapitel "Ist der Mensch in Gefahr?" wird die Frage gestellt, ob der Mensch vor der von ihm geschaffenen Technologie Angst haben muss (Science-Fiction). 
 




"Werkzeuge der Hände, des Intellekts und der Gesellschaft"
Antwort: Im Kapitalismus ja, im Sozialismus nein, weil ersterer den Menschen ausbeutet, während letzterer ihn ausbildet und zum grossen Organisator macht.
"Mensch - Industrie - Natur"
Im Sozialismus wird auch die Natur nicht ausgebeutet.
Auf dem Papier wenigstens sucht man nach enstprechenden Lösungen.
Der Mensch im Sozialismus ist "auf dem Weg zum Ideal der Harmonie"
"Menschliches für den Menschen": Im kommunistischen Idealfall nehmen die Roboter dem Menschen die langweilige Arbeit ab, worauf dieser seine Kreativität endlich voll ausleben kann.
"Emotionen, Moral, Wissenschaft": all das findet im Sozialismus die harmonischste Balance und braucht keine übernatürlichen Erklärungen mehr (will heissen: Die Popen kann man auf den Mond schiessen).
Вот так. So ging das.

Dienstag, 19. November 2013

Raus - aber richtig I

Schon fast haben wir vergessen, wie sich eine Biketour anfühlt... aber nachdem man von San Francisco mit der Fähre nach Sausalito gefahren ist und den Highway 101 unterquert hat, wird's langsam was mit dem puren Naturerlebnis in der dicht besiedelten Bay Area. Und nachdem man den allerletzten Parkplatz hinter sich gelassen und einige Kurven hoch gekraxelt ist, bieten sich Wanderern und Bikern atemberaubende Ausblicke auf die Einfahrt in die San Francisco Bay.

Montag, 18. November 2013

The longest laughs in town

Unsere neuste Trouvaille in Palo Alto:
The Stanford Theatre von 1925
Und wie 1925 sieht es auch immer noch aus!
Das beste passiert zwischen den Filmen: Dann spielt vorne einer auf The Mighty Wurlitzer Orgel und versinkt spielend im Boden, während der Vorhang für den nächsten Film aufgeht.
Drinking water provided.
Happy End inklusive: "I'll be there with you, when my dreams come true..."
Gezeigt werden natürlich nur alte Filme.

Donnerstag, 14. November 2013

La isla de los Angeles III

Eine Insel mit einer bewegten Geschichte also. Davon erzählen noch viele pittoreske Ruinen.

Armee-Krankenhaus
Offiziers-Wohnhäuser
Teilweise wohnt hier heute Parkpersonal.

Mittwoch, 13. November 2013

La isla de los Angeles II

Angel Island ist seit den 1950er Jahren ein Naturschutzgebiet.
Das war nicht immer so. Im 19. Jahrhundert gab es hier einen US-Armeestützpunkt. Von 1910 bis 1940 befand sich dort ein Sammellager für chinesische Immigranten (von denen die meisten wieder zurückgeschickt wurden). Im Zweiten Weltkrieg wurden japanischstämmige Amerikaner  (nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor) und deutsche Kriegsgefangene hier interniert.
Und von 1952-1962 waren hier auch Nike-Raketen stationiert.

La isla de los Angeles I

Mitten in der San Francisco Bay liegt Angel Island, eine Insel, die in einer halben Stunde mit der Fähre von San Francisco zu erreichen ist.
Man hat einen schönen Blick auf die Stadt
- und Alcatraz, das berühmt-berüchtigte Hochsicherheitsgefängnis bis 1963, heute Touristenattraktion -, ...
... und die Golden Gate Bridge, ...
... und sie lässt sich prima mit dem Velo erkunden und in einem Sonntagnachmittag umrunden, ca. 8km.
Das alte Haus von Rocky Tocky steht auch hier.